Manche WordPress-Seiten lässt man besser unverändert. Das lieber vorab sagen, als Ihnen eine Migration zu verkaufen, die sich nicht rechnet.
Eine ehrliche Einschätzung: wann es Sinn ergibt und wann nicht.
Wann eine Migration betriebswirtschaftlich klar sinnvoll ist
Sie schalten bezahlte Werbung.
Wer Geld in Anzeigen investiert und eine Conversion-Rate von 1-2% erzielt, obwohl 2,5-3% erreichbar wären, bezahlt für Leads, die nie ankommen. Geschwindigkeit ist die technische Maßnahme mit dem höchsten ROI bei bezahltem Traffic. Liegt Ihr PageSpeed-Score unter 70, amortisiert sich der Neuaufbau häufig innerhalb von 3 bis 6 Monaten Mediabudget bei typischen Conversion-Rate-Verbesserungen. Der genaue Payback-Zeitraum hängt von Traffic-Volumen und Ausgangsbasis ab.
Ihre Seite wird regelmäßig gepflegt.
Wer regelmäßig neue Seiten, Textkorrekturen, Bildwechsel oder Preisänderungen einpflegt, zahlt entweder für Entwicklerstunden bei Kleinaufgaben oder verbringt eigene Zeit im WordPress-Backend. Managed Editing Support ersetzt das: Standardänderungen laufen über einen automatisierten Workflow, größere strukturelle Anpassungen werden separat beauftragt. Kein WordPress-Admin, keine Plugin-Update-Pipeline, keine Theme- und Plugin-Kompatibilitätsprüfungen mehr.
Organische Sichtbarkeit ist Ihnen wichtig.
Googles Core Web Vitals sind ein Rankingfaktor. Seiten mit schlechten LCP- und CLS-Werten werden bei sonst gleichen Bedingungen schlechter eingestuft. Wer in SEO oder Inhalte investiert, verstärkt diesen Return durch technische Performance und Indexierbarkeit.
Sie stoßen an die Wartungsgrenzen von WordPress.
Plugin-Konflikte, Sicherheits-Patches, PHP-Version-Updates, Theme-Probleme: Wer eine WordPress-Seite seit 3 oder mehr Jahren betreibt, kennt diesen Wartungsaufwand. Next.js-Seiten bringen davon deutlich weniger mit. Kein Plugin-Ökosystem, kein PHP, kein zu sicherndes WordPress-Admin-Panel.
Wann eine Migration sich wahrscheinlich nicht lohnt
Ihre Seite ist rein statisch und ändert sich kaum.
Wer eine 5-seitige Seite betreibt, die seit 18 Monaten unverändert ist und keinen bezahlten Traffic erhält, braucht keine Migration. Optimieren Sie das Bestehende oder konsolidieren Sie.
Sie betreiben einen großen WooCommerce-Shop mit komplexer Produktlogik.
WooCommerce-Migrationen sind möglich, aber aufwendig und kostspielig. Der ROI hängt stark von Bestellvolumen und Warenkorbabbruchquoten ab. Hier ist eine individuelle Prüfung vor jeder Kalkulation zwingend.
Sie möchten lediglich ein neues Design.
Ein Next.js-Neuaufbau verändert die Architektur. Liegt das Problem rein im Visuellen, reicht häufig ein Design-Refresh. Eine Beratung dazu ist möglich.
Sie planen keine weiteren Investitionen in die Seite.
Wer das Unternehmen abbaut oder ohnehin in 12 Monaten einen Neustart plant, sollte jetzt kein Geld ausgeben.
Die richtigen Fragen, die Sie sich stellen sollten
- Wie hoch ist mein aktueller PageSpeed-Score auf Mobilgeräten? (Falls unbekannt: kostenloser Report unter webvise.io/wp-health-report)
- Wie viele Stunden pro Monat verbringen ich oder mein Team mit WordPress-Wartung oder Änderungsanfragen?
- Schalte ich bezahlten Traffic auf diese Seite?
- Haben Kunden oder Teammitglieder bereits langsame Ladezeiten angesprochen?
Liegt Ihr Score unter 70 und bejahen Sie mindestens eine der Fragen 2 bis 4, wird eine Migration fast sicher einen positiven ROI erzielen.
Wie die Migration abläuft
Woche 1: Audit der bestehenden Seite, Extraktion aller Inhalte und Strukturen, Aufbau der Next.js-Version. Volle Transparenz während des gesamten Prozesses.
Woche 2: QA, SEO-Migration, Redirect-Mapping, finales Review. Die Freigabe liegt bei Ihnen, bevor etwas live geht.
Launch-Tag: DNS-Umstellung auf Vercel. Ihre Domain, Ihre Inhalte, Ihre Marke, nur schneller und auf besserer Infrastruktur.
Nach dem Launch: Optionaler Managed Editing Support. Änderungen werden über Ihren dedizierten Kanal eingereicht: Standardänderungen laufen über einen automatisierten Workflow, größere strukturelle Anpassungen werden separat beauftragt.
Was es kostet
Migration: Der Umfang richtet sich nach Seitenanzahl, Inhaltstypen, SEO-Risiko, Integrationen und individueller Funktionalität. Scope und Preis werden vor Projektstart vereinbart.
Managed Edits: Der Umfang richtet sich nach Änderungsvolumen und Reaktionserwartungen. Standardänderungen laufen über einen automatisierten Workflow, größere strukturelle Anpassungen werden separat beauftragt.
Offene Retainer-Verträge werden zugunsten klar definierter Leistungen vermieden. Sie wissen genau, wofür Sie bezahlen.
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- Ihren tatsächlichen PageSpeed-Score (mobil und Desktop)
- Sicherheitshinweise: veraltete Plugins, PHP-Version, SSL-Lücken
- Voraussichtlicher Score nach einem Next.js-Neuaufbau
- Geschätzte Umsatzauswirkung Ihrer aktuellen Ladezeit
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