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· 8 Min. Lesezeit

Was kostet eine Website 2026? Der ehrliche Leitfaden

Die Antwort, die Unternehmer ungern hören: Es kommt darauf an. Aber worauf genau, lässt sich weit präziser bestimmen, als die meisten Agenturen zugeben. Hier stehen die realen Kosten nach Preisstufe.

Cost GuideWeb DevelopmentBusiness Strategy
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Wer eine Agentur fragt, was eine Website kostet, bekommt fast immer dieselbe unbefriedigende Antwort: "Es kommt darauf an." Technisch ist das korrekt. Was viele Anbieter jedoch verschweigen: Wovon es abhängt, ist konkreter und messbarer, als das vage Statement vermuten lässt.

Dieser Leitfaden schlüsselt auf, was Websites 2026 tatsächlich kosten nach Bauform, was jede Preisstufe liefert, welche Kostenpositionen im Angebot fast immer fehlen und wie sich beurteilen lässt, ob eine Investition sich rechnet.

Website-Preisstufen 2026

Website-Kosten gliedern sich in vier Stufen. Jede hat andere Voraussetzungen, andere Ergebnisse und ein anderes Risikoprofil.

Stufe 1: DIY-Plattformen (0 bis 600 €/Jahr)

Squarespace, Wix, GoDaddy Website Builder und vergleichbare Tools erlauben den Aufbau einer Website ohne technische Vorkenntnisse. Monatliche Kosten liegen zwischen 10 und 50 €, mit Rabatt bei Jahreszahlung. Eine kleine Unternehmenssite auf Squarespace schlägt mit rund 180 bis 480 € pro Jahr zu Buche, zuzüglich Domain-Registrierung.

  • Für wen geeignet: Freelancer, Nebenprojekte, frühe Unternehmensphasen zur Ideenvalidierung
  • Was enthalten ist: Template-Design, Basis-Hosting, SSL, mobiloptimierte Layouts
  • Was fehlt: Performance-Optimierung, eigene Funktionalität, technische SEO-Kontrolle, Skalierbarkeit
  • Reale Einschränkung: PageSpeed-Scores liegen auf diesen Plattformen häufig im Bereich 40 bis 60 bei Google PageSpeed Insights. Schwache Core Web Vitals begrenzen das SEO-Potenzial und senken die Qualitätswerte von Ad-Landingpages.

Stufe 2: Freelancer oder Template-Agentur (2.000 bis 8.000 €)

Ein Freelancer oder eine kleinere Agentur baut auf Basis von WordPress, Webflow oder ähnlichen Plattformen. Der Preis umfasst Design, Umsetzung und Launch. Typische Laufzeiten: 4 bis 10 Wochen.

  • Für wen geeignet: kleine bis mittelgroße Unternehmen, die professionelle Außenwirkung ohne Enterprise-Budget benötigen
  • Was enthalten ist: individuelles Design im Template-System, CMS, Kontaktformulare, SEO-Grundkonfiguration
  • Was variiert: Qualität des Entwicklers, Tiefe der Discovery-Phase, Support-Modell nach Launch
  • Risiko: Die Qualitätsspanne ist erheblich. Ein 3.000-€-WordPress-Projekt eines erfahrenen Freelancers kann ein 8.000-€-Projekt einer Template-Agentur übertreffen, wenn Briefing, Struktur und Performance-Grundlagen stimmen.

Stufe 3: Custom-Agentur-Build (8.000 bis 25.000 €)

Eine Full-Service-Agentur oder ein Spezialstudio konzipiert und baut eine maßgeschneiderte Website, in der Regel auf Next.js, Gatsby oder einem headless CMS. Darin enthalten: strategische Beratung, UX-Design, individuelle Entwicklung, Performance-Optimierung und ein strukturiertes Handover.

  • Für wen geeignet: etablierte Unternehmen mit klaren geschäftlichen Zielen, hohen Traffic-Erwartungen oder komplexen Anforderungen
  • Was enthalten ist: auf Ihre Geschäftsziele zugeschnittenes Design, starke Performance (90+ Core Web Vitals bei korrekter Umsetzung), skalierbare Architektur
  • Zeitrahmen: 8 bis 16 Wochen für einen sorgfältigen Build-Prozess
  • ROI im Blick: Illustratives Szenario: Bei typischem Suchvolumen kann eine 12.000-€-Website mit 4 % Conversion-Rate eine 4.000-€-Website mit 1 % Conversion innerhalb von rund 12 Monaten überholen. Konkrete Ergebnisse hängen von Traffic, AOV und Conversion-Modell ab.

Stufe 4: Enterprise-Projekte (ab 25.000 €)

Großangelegte Plattformen, mehrsprachige Auftritte, Ecommerce-Integrationen, CRM- oder ERP-Anbindungen, komplexe Content-Architekturen: Enterprise-Builds werden präzise nach Anforderungen geplant und entsprechend bepreist. Die Bandbreite ist groß, weil auch die Unternehmen, die sie beauftragen, grundverschieden sind.

Was im Angebot fast immer fehlt

Der genannte Preis deckt selten alle Kosten einer Website ab. Diese Positionen liegen fast immer außerhalb des angebotenen Leistungsumfangs:

  • Domain-Registrierung: 10 bis 20 €/Jahr je nach Endung. Überschaubar, aber oft vergessen.
  • Hosting und Infrastruktur: Qualitäts-Hosting für eine Unternehmenssite kostet 20 bis 100 €/Monat. Einige Agenturen rechnen es ein, die meisten nicht. WordPress auf Shared Hosting ab 5 €/Monat; ein leistungsstarkes Next.js-Deployment schlägt je nach Traffic mit 15 bis 60 €/Monat zu Buche.
  • Texterstellung: Die meisten Agenturen designen und entwickeln, schreiben aber nicht. Professionelle Website-Texte kosten für eine 10- bis 15-seitige Site typischerweise 1.500 bis 6.000 €.
  • Fotografie und Bildmaterial: Stockfoto-Lizenzen, individuelle Fotoshootings oder Illustrationen. Für hochwertiges Bildmaterial sollten 500 bis 3.000 € eingeplant werden.
  • Laufende Pflege: Eine Unternehmenswebsite braucht regelmäßige Updates, Sicherheits-Patches, Performance-Monitoring und Inhaltspflege. Ein Managed-Wartungsvertrag kostet typischerweise 100 bis 500 €/Monat. Ohne ihn sinkt die Performance, und Sicherheitsrisiken häufen sich.
  • SEO-Arbeit: Eine korrekte technische SEO-Basis beim Launch unterscheidet sich grundlegend von kontinuierlicher organischer Sucharbeit. Die meisten Projekte legen die Grundlagen; nachhaltiger organischer Traffic erfordert Einsatz weit über den Launch hinaus.
Build-TypEinmalige KostenLaufende Kosten / JahrPerformanceSkalierbarkeit
DIY-Plattform0 €200 bis 600 €Schwach bis AusreichendNiedrig
Freelancer / Template2.000 bis 8.000 €300 bis 1.500 €Ausreichend bis GutMittel
Custom-Agentur8.000 bis 25.000 €1.200 bis 6.000 €Gut bis Sehr gutHoch
Enterpriseab 25.000 €6.000 €+Sehr gutHoch

ROI richtig einschätzen

Website-Kosten sind nur im Verhältnis zum erwarteten Ertrag aussagekräftig. Ein Dienstleister mit 5.000 € pro Auftrag, der monatlich 2 Anfragen über die organische Suche schließt, erwirtschaftet 120.000 €/Jahr über seine Website. Vor diesem Hintergrund ist ein 15.000-€-Build plus 3.000 € Jahrespflege eine Kapitalinvestition mit messbarem Return.

Dieselbe Logik gilt in umgekehrter Richtung: Eine 500-€/Jahr-DIY-Website, die keine qualifizierten Leads erzeugt, ist teuer, auch wenn der Betrag überschaubar erscheint. Die eigentlichen Kosten sind die Differenz zwischen dem, was die Website heute konvertiert, und dem, was möglich wäre.

Fragen, die vor der Beauftragung gestellt werden sollten

  • Was ist das primäre geschäftliche Ziel Ihrer Website? Lead-Generierung, Ecommerce, Terminbuchung oder Markenvalidierung?
  • Was kostet eine Lead- oder Kundengewinnung über Ihre anderen Kanäle? Diese Zahl bestimmt die Obergrenze für gerechtfertigte Website-Investitionen.
  • Wie viel organischen Traffic erzeugt Ihre aktuelle Site, und zu welcher Conversion-Rate? Der Abstand zwischen Ist und Möglichem ist die quantifizierte Chance.
  • Kann die Agentur nachweisliche Beispiele mit 90+ Core Web Vitals vorweisen? Performance ist eine Engineering-Frage, keine Design-Frage.
  • Wie sieht das Wartungsmodell nach dem Launch aus? Eine Website ohne Pflegeplan verliert innerhalb von 12 Monaten an Performance und Sicherheit.

Was webvise baut

webvise baut schnelle, maßgeschneiderte Websites auf modernen Frameworks, in der Regel Next.js mit einem headless CMS. Jedes Projekt ist von Anfang an auf Core Web Vitals, Conversion und organische Suche ausgerichtet. Der Umfang reicht von fokussierten 8-seitigen Service-Sites bis hin zu mehrsprachigen Plattformen.

Wer Optionen vergleicht oder seine bestehende Site einschätzen möchte, erhält mit dem kostenlosen Website-Health-Report ein klares Bild: Performance, Conversion-Grundlagen und SEO, bevor etwas beauftragt wird. Zum Report geht es hier: webvise.io/wp-health-report.